Nur weni­ge Unter­neh­men set­zen Kunst als Mar­ke­ting-Instru­ment ein oder ver­an­kern das The­ma Kunst in ihrer Con­tent-Stra­te­gie. Wir den­ken, dass die Kraft des The­mas Kunst sowohl die Mar­ke­ting-Per­for­mance als auch die Akzep­tanz einer Mar­ke posi­tiv beein­flus­sen kann. Künst­le­ri­sche The­men haben immer eine star­ke öffent­li­che Wir­kung, die The­men wer­den dis­ku­tiert, durch­aus kon­tro­vers. Das The­ma ist aller­dings sen­si­bel, wie jedes öffent­li­che Enga­ge­ment eines Unter­neh­mens, und soll­te des­halb stra­te­gisch klug geplant und lang­fris­tig in die Kom­mu­ni­ka­ti­on ein­ge­bet­tet sein.

Kunst als Marketing-Instrument

Sympathien erzeugen und Werte schaffen.

Was ist Kunst, was ist Kul­tur? Deu­tun­gen und Defi­ni­tio­nen fin­den sich in allen Epo­chen, State­ments von Künst­lern, Phi­lo­so­phen, Wis­sen­schaft­lern und Poli­ti­kern fül­len Bücher, sind manch­mal abs­trakt, häu­fig pola­ri­sie­rend, ab und zu auch ganz boden­stän­dig. Mit Joseph Beuys bekam der Kunst­be­griff eine neue Dimen­si­on, eine Erwei­te­rung, die den Men­schen und sein Schaf­fen neu inter­pre­tiert.

Virtuoses Marketing

Kulturelle und künstlerische Themen noch kaum entdeckt.

Kul­tur ist eine Lebens­ein­stel­lung, Kunst setzt Impul­se, ist Ener­gie­quel­le für For­schung und Tech­no­lo­gie, ist Wirt­schafts­fak­tor und vor allem schafft Sym­pa­thi­en, für Indi­vi­du­en und für Mar­ken glei­cher­ma­ßen.

Mey­ers Kon­ver­sa­ti­ons-Lexi­kon defi­niert:

Kunst in wei­tes­tem Sin­ne des Wor­tes ist jede zur Voll­endung gebrach­te Fer­tig­keit und bezeich­net im Gegen­satz zu Erken­nen und Wis­sen die Gabe, das rich­tig Erfass­te mit Leich­tig­keit und Sicher­heit in Hand­lun­gen umzu­set­zen. Wei­ter­hin (und dies ist der weit­aus wich­tigs­te Sinn des Wor­tes) ist Kunst nicht sowohl Aus­druck für ein sub­jek­ti­ves Ver­mö­gen, als viel­mehr für die objek­ti­ven Erzeug­nis­se die­ses sub­jek­ti­ven Ver­mö­gens: Kunst ist die abs­trak­te Gesamt­be­zeich­nung für die dau­ern­den oder zur belie­bi­gen Erneue­rung fixier­ten Pro­duk­te des ästhe­ti­schen Schaf­fens; neue ästhe­ti­sche Wer­te von blei­ben­der Bedeu­tung zu schaf­fen, dar­in liegt die Haupt­auf­ga­be von Kunst und Kul­tur.“

Man erkennt die Par­al­le­len zu der rea­len Wirt­schaft, zu der Auf­ga­be und Ver­ant­wor­tung, die Unter­neh­mer oder Mana­ger zu leis­ten und zu tra­gen haben?

Span­nen­de Sze­nen zu den BMW Art Cars im Show­room und auf der Renn­stre­cke fin­dest du hier: Art Cars

Kunst und Kultur — effiziente Kommunikationsinstrumente im Marketingmix.

Viel­fäl­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­le wer­den erreicht: Image, Bekannt­heit, Repu­ta­ti­on, Umsatz. Die BMW Art Cars sind ein gutes Bei­spiel, wie Kunst im Mar­ke­ting-Mix genutzt wer­den kann. Es muss ja nicht gleich Andy War­hol oder Jeff Koons, auch klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men haben die Mög­lich­keit, Kunst in der Kom­mu­ni­ka­ti­on zu nut­zen.

Ein Aspekt, den vie­le im Hin­blick auf die Inno­va­ti­ons­kraft von Mar­ken und Unter­neh­men ver­ges­sen: Aus künst­le­ri­schen Visio­nen wer­den im Lau­fe der Zeit Inno­va­tio­nen.

Rosa Luxem­burg, Poli­ti­ke­rin, 1870 – 1919, bringt es auf den Punkt: “Die Kunst ist – ent­ge­gen allen ästhe­ti­schen und phi­lo­so­phi­schen Schul­mei­nun­gen – nicht ein Luxus­mit­tel, in schö­nen See­len die Gefüh­le der Schön­heit und der Freu­de aus­zu­lö­sen, son­dern eine wich­ti­ge geschicht­li­che Form des gesell­schaft­li­chen Ver­kehrs der Men­schen unter­ein­an­der, wie die Spra­che.”

Herz­li­che Grü­ße,

Gun­dolf Sen­ne